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Informationen über Diabetes mellitus

Diabetes mellitus, übersetzt honigsüßer Ausfluß (= Zuckerausscheidung im Urin), ist das gemeinsame Symptom verschiedener Diabeteserkrankungen.

Allen gemeinsam ist eine Störung der Glucose (= Traubenzucker) Verwertung im Körper. Glucose ist der wichtigste Zucker, den der Körper aus der Nahrung aufnimmt oder in der Leber selbst bilden kann und hat besondere Bedeutung als Energielieferant für alle Körperzellen. Damit dieser Zucker in die Zellen kommen kann, wird das Hormon Insulin (aus den B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse gebildet) benötigt.

Nach der WHO Einteilung werden folgende Diabetes Typen unterschieden:


Typ 1:
Autoimmunkrankheit, die auf die Zerstörung der Insulinproduktion abzielt (früher: jugendlicher Diabetes)


Typ 2:
Herabgesetzte Insulinwirksamkeit (= Insulinresistenz) meist in Kombination mit anderen Stoffwechselstörungen (Blutfette, Blutdruck, Übergewicht); (früher: Alterszucker)

Schwangerschaftsdiabetes:
Jeder neu während einer Schwangerschaft aufgetretene Diabetes mellitus

Typ 3:
Eine Vielzahl von Erkrankungen geht mit einer Diabeteserkrankung einher. Hierunter fällt z.B. der Pankreoprive Diabetes, also eine Störung der Insulinbildung nach einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse.


Das Ziel jeder Diabetesbehandlung ist es, akute Entgleisungen (Über- und Unterzucker) zu vermeiden, das Wohlbefinden herzustellen und langfristig Organkomplikationen zu vermeiden.
Jeder Mensch mit Diabetes hat seinen persönlichen Stoffwechsel und seine persönliche Lebensgestaltung, deswegen braucht er eine individuelle Therapie, ein „Maßhemd“ und keine Therapie „von der Stange“.

 

Fußambulanz

Die Füße sind bei Menschen mit Diabetes besonders gefährdete Körperteile und bedürfen immer besonderer Beachtung und Pflege.

Wegen der Diabetesstoffwechselstörung selbst, aber auch möglichen Folgeerkrankungen kommt es an den Füßen durch Fehlbelastung oder banalen Verletzungen – und leider oft auch durch ungeeignete Fußpflege - zu schlecht heilenden Wunden.

Deswegen sollte jeder Diabetiker mit einer Fußwunde umgehend seinen Arzt oder Diabetologen aufsuchen und sich konsequent behandeln lassen. Rechtzeitige und richtige Wundbehandlung verhindern oft schwerwiegende Folgen bis hin zur Amputation. Die Behandlung von Risiko-Wunden an den Füßen mit dem Ziel, Amputationen zu vermeiden, ist eine wichtige Aufgabe jeder Diabetologischen Schwerpunktpraxis!